Bärbel Stenzenberger



Bärbel Stenzenberger besuchte ab ihrem 7. Lebensjahr die Hochschule für Musik und Darstellende Künste in Mannheim, studierte kurze Zeit an der Folkwang Hochschule Essen unter Pina Bausch und absolvierte ihr Studium zur Diplombühnentänzerin an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste Frankfurt a. Main. Erste Engagements führten sie an das Staatstheater Mainz, anschließend wechselte sie als Solistin an das Städtebundtheater Hof a. d. Saale. 1995 engagierte Bernd Schindowski die Tänzerin an das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Erste kleine Rollen in den Sparten Schauspiel und Musical ermutigten sie zu einer Sprecherziehung, ab 1997 gastierte sie als freischaffende Tänzerin auch international. Unter anderem tanzte sie in Choreografien von Stephan Koplowitz, Olimpia Scardi, Doris Schaefer, Tony Vezich, Dyane Neiman, Cerna Vanek Dance,  Anja Kolacek, Cocoon Dance, Milli Bitterli , Tomi Paassonen, bodyincrisis, Eric Trottier.



Im Jahr 2000 fand Bärbel Stenzenberger mit ihren zwei Kindern in Bonn ihren Lebensmittelpunkt und tanzte bis zur Auflösung des Ensembles “Choreographisches Theater - Pavel Mikulastik“ am Theater der Bundesstadt Bonn als.

Seit 2004 choreographiert sie für Oper, Musical, Schauspiel und Film, neben Häusern wie dem Schauspiel Köln, dem Theater Osnabrück, den Landesbühnen Sachsen, Theater Vorpommern und dem Theater Bonn unter anderem mit Regisseuren wie Andrea Schwalbach, Klaus Weise, Johannes Schaaf, Vera Nemirova, Mark Hirsch, Jörg Behr, Christine Mielitz, Horst Kupich, Jürgen Pöckel, Katja Wolff, Matthias Thieme und Jens Kerbel.

Unter ihrer Regie/Choreographie entstanden mehrere Kinderopern und Kindermusicals für den Kinder- und Jugendchor der Oper Bonn (Leitung: Ekaterina Klewitz), darunter eine deutsche Uraufführung der Kinderoper “Oh, wie schön ist Panama”.

 


Mit ihrem Partner Olaf Reinecke gründete sie 2009 die Tanzkompanie bo komplex und wurde 2013 als einzige Choreografin und Nominierte aus der freien Szene für den Deutschen Tanzpreis “Zukunft” vorgeschlagen. In ihrer freischaffenden Zeit unterrichtete sie immer wieder auf internationalen Festivals und leitete Workshops nicht nur im klassischem Ballett, sondern auch in Improvisation und zeitgenössischem Tanz.

 


Die Spielzeit 2014/2015 führte sie an das Landestheater Eisenach als Assistentin des Ballettchef (Andris Plucis) / Trainingsmeisterin,  im März 2015 wechselte Bärbel Stenzenberger an das Theater St. Gallen  als Assistentin der Leitung Tanz (Beate Vollack) und entschied sich dann zur Tanzcompagnie Giessen (Tarek Assam) an das Stadttheater Gießen zu wechseln.

Nach ihrer Rückkehr nach Bonn widmet sich Bärbel Stenzenberger neben ihrer choreografisch-künstlerischen Tätigkeit vermehrt der pädagogischen wie kreativen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.